Oberarm- und Oberschenkelstraffung

Das Prinzip beider Leistungen ist die Beseitigung der überflüssigen Haut samt der Unterhaut mit dem Ziel möglichst die beste Ästhetik und gesamtes Aussehen des operierten Bereiches mit so wenig Narben, wie es nur möglich ist, zu erreichen.

Oberarmstraffung

Bei der Oberarmstraffung wird die überschüssige Haut entfernt und die Oberarme gestrafft. Durch besonders schonende Nahttechniken bleiben die Narben zart. Man kann sich noch vor der Straffung mit leichter Fettabsaugung helfen. Optisch wird der Oberarm dann noch schmäler. Besonders Frauen mit zunehmendem Alter oder nach einer starken Gewichtsreduktion leiden unter dem Elastizitätsverlust der Haut. Ein operativer Eingriff ist oft die einzige Möglichkeit, um die Oberarme wieder in die gewünschte Form zu bringen.

Oberschenkelstraffung

Bei der Oberschenkelstraffung wird die überschüssige Haut an den Oberschenkeln entfernt und die Beine neu gestrafft. Das Ziel einer Oberschenkelstraffung ist ein schlankes und verjüngtes Erscheinungsbild der Beine. Je nach Ausmaß des Hautüberschusses ist ein kürzerer oder längerer (bis zum Knie) Hautschnitt an der Innenseite der Oberschenkel notwendig. Selten wird vorab eine Fettabsaugung an den jeweiligen Problemzonen durchgeführt. Es gibt hier ein Risiko für nicht ideale Narbeheilungsprozesse wegen einer schlechten Hauternährung (Durchblutung).

OP-Technik

Oberarmstraffung

Die Hautschnitte verlaufen an der Innenseite des Oberarms, von der Achselhöhle bis zum Ellbogen.

Oberschenkelstraffung

Die Schnittführung verläuft unauffällig an der Grenze vom Schambein zum Oberschenkel, sodass die entstehende Narbe später vom Slip oder Bikini überdeckt werden kann. Erstrecken sich die Problemzonen bis zum Knie, ist ein zusätzlicher Schnitt an der Innenseite des Kniegelenks notwendig. Je nach Ausmaß des Hautüberschusses, wählt der Arzt die optimale Schnittführung. Im persönlichen Beratungsgespräch klärt Ihnen Ihr Facharzt genauestens über die Vorgehensweise bei einer Oberarm-, Oberschenkelstraffung auf. Mithilfe von Vorher und Nachher Bildern anderer Patienten mit einer ähnlichen Ausgangssituation erhalten Sie einen realistischen Eindruck über Ihr Ergebnis der Oberarmstraffung.

Spezielles Verhalten vor einer Oberarm- und Oberschenkelstraffung

Keine besonderen Verhaltensregeln. Allgemeine Informationen, wie Sie sich optimal auf einen chirurgischen Eingriff vorbereiten können, finden Sie hier. Spezieller Ablauf nach einer Oberarmstraffung unmittelbar nach der Operation werden enge Kompressionsverbände angelegt, um die frischen Narben zu entlasten und die Wundheilung zu unterstützen. Wie lange die Druckverbände getragen werden müssen, entscheidet der Facharzt individuell je nach Patienten. Mehr zum allgemeinen Verhalten nach einem operativen Eingriff finden Sie hier. Spezieller Ablauf nach einer Oberschenkelstraffung Nach der Oberschenkelstraffung muss für einen Zeitraum von 6-8 Wochen ein spezielles Kompressionsmieder getragen werden. Im Bett sollten Sie Kissen unter die Beine legen, um die Wunden zu entlasten. Gesunde Ernährung, leichter Sport und regelmäßige Bindegewebsmassagen führen zu einer Verbesserung der Gewebequalität und sichern den langfristen Erfolg einer Oberschenkelstraffung. Ihr Arzt berät Sie vor Ort ausführlich. Mehr zum allgemeinen Verhalten nach einem chirurgischen Eingriff finden Sie hier.

Risiken

Schwellungen, Blutergüsse und Spannungsgefühle im OP-Bereich sind ganz normal und verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen. Ihr Arzt wird Sie im persönlichen Gespräch ganz genau über die möglichen Risiken einer Oberarm- und Oberschenkelstraffung aufklären. Hier finden Sie die allgemeinen Risiken eines chirurgischen Eingriffs.

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