Allgemeine Risiken

Kein chirurgischer Eingriff ist völlig risikofrei. Trotz größter Sorgfalt und Genauigkeit kann es während und nach der Operation zu Komplikationen kommen, die aber in der Regel gut behandelbar sind.

Mögliche Risiken bei Operationen

  • Normal: Verminderte Gefühlsempfindungen und Schwellungen im Operationsbereich sind normal und klingen in der Regel nach wenigen Wochen von selbst ab
  • Nachblutungen und Blutergüsse verschwinden in der Regel wenige Tage nach der Operation. Nur in extremen Ausnahmefällen ist eine operative Blutstillung erforderlich.
  • Selten: Einblutungen in die Haut, Muskulatur und Fettgewebe erfordern meistens keine weitere Behandlung. Nur in extrem seltenen Fällen entstehen langanhaltende Hautverfärbungen.
  • Selten: allergische Reaktionen auf das Betäubungsmittel, Medikamente oder Fremdmaterial wie Fäden.
  • Selten: Infektionen wie Eiterungen und Abszesse sind in der Regel gut mit Antibiotika behandelbar.
  • Selten: Haut- und Weichteilschäden (Absterben von Gewebe und Nerven) durch Einspritzungen oder Desinfektionsmittel. Druckschäden an Nerven und Weichteilen sind nur unter Vollnarkose möglich und bilden sich in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst zurück bzw. können gut behandelt werden.
  • Selten: Wundheilungs- und Durchblutungsstörungen können im Bereich der Wundränder zum Absterben von Gewebe und die Bildung breiter Narben führen. Dies kann zu einer Verlängerung des Klinikaufenthalts und eventuell notwendigen Nachoperationen führen
  • Selten: Störung der Narbenbildungen können nach jahrelangem Nikotinmissbrauch und bei starken Einblutungen oder Entzündungen auftreten und können ggf. in einem erneuten Eingriff behoben werden.
  • Sehr selten: stärkere Blutungen während der Operation. In extremen Ausnahmefällen und nur bei bestimmten Operationen wie z. B. Bauchdeckenstraffung die Übertragung von Blut- oder Blutbestandteile notwendig sein.
  • Äußerst selten: schwere allergische Reaktionen mit lebensbedrohlichen Störungen von Atemwegen und/oder des Herzkreislaufsystems.
  • Sehr selten und nur bei Operation in Vollnarkose: Thrombosen und Embolien. Die Bildung und Verschleppung von Blutgerinnseln als lebensbedrohliche Störungen kommen nur in äußerst seltenen Fällen vor. Besteht ein erhöhtes Risiko werden vorbeugend Medikamente zur Beeinflussung der Blutgerinnung verabreicht.